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Deutscher Film (2013)
Из-за плохой успеваемости в школе родители отправляют 14-летнюю Мику на всё лето на ферму к строгой бабушке. Однако там помимо сидения над книжками у неё неожиданно находится другое занятие. В отдалённом амбаре она находит дикого жеребца по имени Восточный ветер. Никто на ферме не в состоянии приручить его.
Как по волшебству чувствующая привязанность к лошади Мика однажды ночью прокрадывается в амбар. Так начинается их необычная дружба. Сможет ли она вопреки всему укротить Восточный ветер?
Filmdaten
Originaltitel Ostwind
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 0
Stab
Regie Katja von Garnier
Drehbuch Lea Schmidbauer,
Kristina Magdalena Henn
Produktion Ewa Karlström,
Andreas Ulmke-Smeaton
Musik Annette Focks
Kamera Torsten Breuer
Schnitt Dirk Grau
Besetzung
Hanna Binke: Mika Schwarz
Marvin Linke: Sam
Cornelia Froboess: Maria Kaltenbach
Tilo Prückner: Herr Kaan
Nina Kronjäger: Elisabeth Schwarz
Jürgen Vogel: Philipp Schwarz
Marla Menn: Michelle
Henriette Morawe: Tinka
Amber Bongard: Fanny
Detlev Buck: Dr. Anders
Peter Meinhardt: Landestrainer Hessen
Ostwind (Untertitel auch: Zusammen sind wir frei) ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2013 von Katja von Garnier.
Handlung
Die rebellische Mika hat das Schuljahr nicht bestanden. Statt wie geplant mit ihrer Freundin in ein Ferienlager zu fahren, muss sie nun die Sommerferien mit Lernen verbringen. Ihre Eltern, beide ehrgeizige Wissenschaftler, schicken sie dazu auf den Reiterhof der verbitterten Großmutter Maria Kaltenbach, einer erfolgreichen ehemaligen Springreiterin, die wegen eines Unfalls ihre Karriere aufgeben musste. Dort, auf dem Gestüt „Kaltenbach“, soll Mika die nötige „Ruhe und Disziplin“ zum Lernen finden. Damit Mika auch wirklich etwas für die Schule tut, lässt Maria Kaltenbach ihre Enkelin von dem Stallburschen Sam (eigentlich Samuel) überwachen.
Heimlich freundet sich Mika mit dem scheuen Hengst Ostwind an, dem Pferd, das für Marias Unfall verantwortlich gemacht wird und seitdem als unbrauchbar und gefährlich gilt. Nur Sams Großvater Herr Kaan, ein Reittrainer, der wegen seiner spirituell angehauchten Trainingsmethoden im Streit mit Maria liegt und von dem sich auch Sam entfremdet hat, erkennt die Verbindung zwischen Mika und Ostwind. Um das Pferd vor dem drohenden Verkauf an den „Ungarn“ zu retten, möchte Mika am bevorstehenden Springturnier teilnehmen und so beweisen, dass Ostwind nicht „unbrauchbar“ ist. Tatsächlich schafft es Herr Kaan, Mika in weniger als vier Wochen das Reiten beizubringen.
Als Maria ihre Enkelin am Vorabend des Turniers zum ersten Mal auf Ostwind zu Gesicht bekommt, lässt sie sich darauf ein, die beiden für das Gestüt beim Turnier antreten zu lassen, zumal sie von den geringen Leistungen ihres Schützlings Michelle enttäuscht ist und so hofft, doch noch einen Sieg für Kaltenbach erzielen zu können. Außerdem beginnt sie, in Mika die Nachfolgerin zu sehen, die ihre Tochter Elisabeth, Mikas Mutter, nie sein konnte.
Doch die eifersüchtige Michelle sabotiert Ostwinds Gamaschen, so dass das Pferd beim Turnier einen Unfall verursacht, bei dem Sam gefährlich verletzt wird. Mika flüchtet auf dem Rücken von Ostwind, der nach dieser Aktion dann doch an den „Ungarn“ verkauft werden soll, und versteckt sich im Feriencamp bei ihrer Freundin. Mikas Mutter erfährt von ihrem Verschwinden und kommt nach Kaltenbach, wo sie und Maria zunächst ihre eigene komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung aufarbeiten müssen. In der Zwischenzeit bekommt Ostwind eine Kolik und in der Folge – aufgrund ihrer starken Verbindung zu Ostwind – erleidet auch Mika einen Zusammenbruch. Mikas Mutter wird angerufen, kommt zusammen mit dem Tierarzt des Reiterhofs vorbei und bringt sie in ein Krankenhaus. Dort trifft Mika den wieder genesenen Sam. Auch Mika ist inzwischen wieder fit und die beiden finden heraus, dass Michelle die Gamaschen sabotiert haben muss. Um Ostwind zu rehabilitieren, rennt Mika, ermöglicht durch eine kurze Ablenkung ihrer Eltern durch Sam, aus dem Krankenhaus und fährt mit einem Taxi nach Kaltenbach. Doch sie ist zu spät: Der „Ungar“ hat Ostwind bereits mitgenommen. Traurig fährt Mika mit ihren Eltern zurück nach Hause. Schweigsam nimmt sie die Fahrt hin und wird plötzlich aufmerksam, als das Auto wegen eines Staus auf der Landstraße anhalten muss. Mika steigt aus dem Wagen und rennt über die Felder zu Herrn Kaans Koppel, wo sie auf Ostwind wartet, der tatsächlich wenige Minuten später dort eintrifft, denn der Stau war durch den umgestürzten Pferde-Transporter verursacht worden.
Michelle wird des Hofes verwiesen, und Maria nähert sich Herrn Kaan wieder an. Mika wird von ihrer Mutter endlich so gesehen, wie sie tatsächlich ist, genauso wie Mikas Mutter endlich von Maria anerkannt wird. Alle erkennen Mikas Können und sind sehr überrascht.
Ostwind wurde im Sommer 2012 in Immenhausen in Hessen, im Landkreis Kassel und Umgebung sowie in Friesland gedreht. Am 21. März 2013 war der Kinostart in Deutschland, wo den Film bis Ende Mai des Jahres über 750.000 Zuschauer sahen.[1] Im Jahr 2013 wurden bundesweit 820.121 Besucher an den deutschen Kinokassen gezählt, womit der Film den 41. Platz der meistbesuchten Filme des Jahres belegte.[2] Laut einer Studie der Filmförderungsanstalt erhielt Ostwind vom Publikum mit der Note 1,31 die beste Bewertung aller im Jahr 2013 in den deutschen Kinos gezeigten Filme, gleichauf mit Fack ju Göhte.[3]
Kritiken
„Ostwind ist ein Pferdefilm, der die Magie des Reitens in freier Natur in beeindruckenden Bildern einfängt. Auch der Cast ist toll, vor allen anderen Jungstar Hanna Binke in ihrer ersten Hauptrolle. Diese Stärken werden allerdings durch das überkonstruierte Skript und die aufdringliche Musik geschmälert.“
– Gregor Torinus,Filmstarts.de[4]
„Solider Pferdefilm made in Germany. Der Fokus auf die tiefe Beziehung zwischen Pferd und Mensch hilft über so manch kitschige Filmminute hinweg.“
– Cosima Grohmann, CountryMusicNews.de[5]
„Märchenhafter Mädchenfilm über eine gegenseitige Zähmung, spannend erzählt, wenngleich dramaturgisch nicht ganz rund.“
– Lexikon des internationalen Films[6]
Auszeichnungen
Der Film erhielt von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat „besonders wertvoll“.[7] Beim Filmfest München 2013 wurde Ostwind mit dem Kindermedienpreis „Der weiße Elefant“ in den Kategorien „Beste Film-Regie“ und „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Hanna Binke) ausgezeichnet.[8] Außerdem erhielt er den Gilde-Filmpreis der Filmkunstmesse Leipzig für den besten Kinderfilm [9] und den Deutschen Filmpreis 2014 für den besten Kinderfilm.[10]
Aufgrund des großen Erfolgs des „Buch zum Film“ zu Ostwind, das sich monatelang in den Bestsellerlisten hielt, veröffentlichte der Verlag cbj im März 2014 eine Fortsetzung des Films in Romanform.[11] Das Buch wurde von den Autoren des Originaldrehbuchs, Lea Schmidbauer und Kristina Magdalena Henn, verfasst. Der Roman stieg noch im Veröffentlichungsmonat auf Platz 2 der Belletristik-Bestsellerliste des Börsenvereins.[12] Im Juni 2014 kündigte Constantin Film eine Fortsetzung an. Ostwind 2 lief am 14. Mai 2015 in den Kinos an.[13]
2016 fanden die Dreharbeiten für die zweite Fortsetzung der Reihe, Ostwind – Aufbruch nach Ora statt. Gedreht wurde unter anderem im November 2016 auf dem Hauptgestüt Altefeld bei Herleshausen in Nordhessen. Regie führt erneut Katja von Garnier, der Kinostart ist für den 27. Juli 2017 vorgesehen.[14]
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